Die Geschichte eines baupolitischen Skandals
und eines gefluteten Dorfs. Und die eines

Tessiner Privatdetektivs, der seine Kindheit verlor.

 

Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Malvaglia, ein kleines Dorf in den Tessiner Bergen, geflutet wurde, um auf dem Gelände einen Stausee entstehen zu lassen. Beinahe haben die einstigen Bewohner, deren Häuser damals unter Wasser gesetzt wurden, das Unrecht vergessen. Besonders der verschlossene Privatdetektiv Elia Contini, der zurückgezogen in einem Häuschen in den Bergen wohnt und am liebsten durch die Wälder streift, um Füchse zu fotografieren, denkt ungern an die Zeit zurück, in der sein Vater unter ungeklärten Umständen verschwand. Doch jetzt soll der Stausee erweitert und jener Teil des Sees trockengelegt werden, auf dem auch das Haus seiner Kindheit stand. Alte Wunden brechen auf. Als kurz hintereinander der Bürgermeister und ein Ingenieur ermordet werden, gerät Contini ins Fadenkreuz der Ermittler. Um sich selbst zu entlasten, muss er sich endlich der Vergangenheit stellen und herausfinden, was damals wirklich geschah …

 

»Dramaturgisch, erzählerisch und stilistisch ist Andrea Fazioli
ein äußerst lesenswerter Kriminalroman geglückt.«

Volker Albers / Hamburger Abendblatt

»Unter der spiegelnden Oberfläche der anmutigen Tessiner Seen und der grünen
Landschaften brodelt es. Ein außergewöhnlicher Roman – Dürrenmatt lässt grüßen.«

Il Sole 24 Ore, Mailand

 

ANDREA FAZIOLI
Damals im Tessin

Der erste Fall für Elia Contini

Originaltitel: L’uomo senza casa | Kriminalroman

Vormals unter dem Titel: Am Grund des Sees

Aus dem Italienischen von Barbara Schaden

368 Seiten | Klappenbroschur

ca. € (D) 19,90 | ca. sFr 24,90 | ca. € (A) 20,50

ISBN 978 3 7152 5503 3 | Auch als E-Book

erscheint am 20. April 2023

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