»Die Schweiz ist
der Traum der anderen.«
Walter Vogt

 

Der rote Pass ist begehrt wie eh und je, 2021 wurden 37 650 Personen eingebürgert. Obwohl es gar nicht einfach ist – und erst recht nicht einheitlich. Ordentliche Einbürgerungen sind in der Schweiz Angelegenheit der Gemeinden, und wer den roten Pass haben möchte, muss auch heute noch zermürbende Befragungsrunden durchstehen oder einen Test absolvieren, der es in sich hat. Und dabei sollte man nicht nur wissen, welchen Käse man fürs Fondue braucht oder wann die Morgartenschlacht stattgefunden hat. Wenn jeder Schweizer, der weniger als 60% richtig beantwortet, seinen Pass abgeben müsste, wäre die Eidgenossenschaft schnell bürgerlos. Schweizermacher für Anfänger zeigt spannend auf, wie sich das Thema Einbürgerung in den letzten hundert Jahren entwickelt hat, welche Berühmtheiten es geschafft haben, Schweizer zu werden, und welche nicht, und was man heute ganz konkret leisten muss, wenn man Schweizer werden will. Über 80 Seiten Einbürgerungsfragen – von gestern bis heute – ermöglichen einen (eventuell entlarvenden) Selbsttest.

 

»Wir müssen den fremden Ankömmling auf Herz und Nieren prüfen können. Reiht er sich ein in unser politisches, wirtschaftliches, soziales Staatsgefüge? Ist er hygienisch akzeptabel? Überschreitet seine ethnische Struktur das Mass zulässiger Inadäquanz?«
Ernst Delaquis, Chef der Polizeiabteilung des Bundes, 1921

 

BEAT GROSSRIEDER
Schweizermacher für Anfänger
ca. 192 Seiten | Gebunden
ca. € (D) 22,– | ca. sFr 24,– | ca. € (A) 22,60
ISBN 978 3 7152 5009 0
erscheint am 10. November 2022

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