Eine Tote im Wohnwagen, ausgerechnet
zu Beginn der Campingsaison? Schlecht fürs

Geschäft, knurrt der Platzwart …

 

Camping erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Längst nicht mehr nur spießige Kleinbürgeridylle, ist das »Vanlife« auch in der jüngeren Generation angekommen. Ausgebuchte Plätze, in der Hauptsaison sogar Wartelisten. Für die Dauercamper sind Touristen unerwünschte Eindringlinge in ihr Paradies. Heinrich »Henry« Kummer ist nicht ganz freiwillig auf dem Campingplatz gelandet. Mit 60 hat er seine Frühpensionierung beantragt – »So einen Bauchschuss lässt einen nachdenken«. Polizist war er, 32 Jahre lang. Aber keiner, der Verbrecher jagt, nicht einmal einer, der den Verkehr regelt. Als sich ihm die Gelegenheit geboten hat, ließ er sich in den Hausdienst versetzen. Und ist hängen geblieben. 25 Jahre hat er am Empfang des Kripo-Gebäudes in der Zürcher Kasernenstrasse verbracht – als eine Art Abwart oder Portier. Und doch wurde ausgerechnet er bei einem Einsatz lebensgefährlich verletzt. Aber auch das war keine Heldentat: Er war nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Kummers neues Leben auf vier Rädern beginnt weniger erholsam als gedacht: Dauercamperin Rosa wird tot in ihrem Wohnwagen gefunden: durchgeschnittene Kehle, ein einziger, sauberer Schnitt. Kummer wäre umsonst sein halbes Leben Polizist gewesen, wenn er den Ermittlungen jetzt tatenlos vom Campingstuhl aus zusehen würde …

»Stephan Pörtner spürt in seinen Geschichten mit präziser
Gesellschaftskritik
den Zuständen in der Schweiz nach.«
St. Galler Tagblatt

 

STEPHAN PÖRTNER
Der Campingplatzkiller

Der erste Fall für Henry Kummer

Kriminalroman

ca. 256 Seiten | Klappenbroschur

ca. € (D) 19,90 | ca. sFr 23,90 | ca. € (A) 20,50

ISBN 978 3 7152 5506 4 | Auch als E-Book

erscheint am 25. Mai 2023

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